Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Bücher

Leseempfehlung



Der Roman "Sternenwinternacht" von Karen Swan ist im Goldmann Verlag erschienen und umfasst 608 Seiten - also nur was für Leute mit Ausdauer. 

Klappentext: 
Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt?

Mein Fazit: 
Meg lebt mit Ihrem Partner mitten in den Rockies, ganz abgeschieden, hoch über dem Dorf. In einem der schlimmsten Winterstürme kommt ein Hilferuf rein und ihr Partner geht raus um zu helfen. Als er nach Stunden nicht zurück ist, versucht Meg per Funk Hilfe anzufordern und landet bei Jonas. 

Zwischen Meg und Jonas (der Fremde aus dem All) entwicklt sich eine Freundschaft und sie kommen sich per Funk und Email immer näher..... er ist ihr eine Stütze in der Zeit nach dem Tod Ihres Verlobten. Ein grosser Teil der Geschichte besteht aus Mails und Funksprüchen, die die Zwei sich hin und her senden. Es geht aber auch um die Frage, der Schuldzuweisung, die ja gerne bei einem Unfall aufkommt. Wer ist schuld und muss jemand schuld sein......
Und wie geht man mit der Wut, Trauer und Einsamkeit um. 

Mir hat das Buch gefallen und es hat mich unterhalten. Zum Schluss waren mir etwas zuviele Nebenschauplätze und es wirkte zu hektisch, was irgendwie alles etwas hektisch werden liess. 

Darum gibt es 

aber es ist eine schöne Unterhaltung, wenn es draussen schneit und kalt ist...... 

Der Amazon Link 

Sternenwinternacht: Roman

Nickname 08.12.2017, 07.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung "Provenzialisches Feuer"


Der Krimi von Sophie Bonnet um den Kommissar Pierre Durand umfasst 321 Seiten! Nach all dem Herzschmerz musst mal wieder ein Krimi her.... und was gibt es schöneres, wie ein Krimi in der Provence`??

Klappentext
Ein idyllisches Dorf in der Provence. Ein rauschendes Sommerfest. Doch einer der Gäste wird den Morgen nicht erleben.

Juni in der Provence. Im idyllischen Sainte-Valérie feiert man den Sommerbeginn mit einem traditionellen Fest. Noch spät in der Nacht wird im Schein des Feuers gegessen und getanzt – bis mitten im Auftritt der gefeierten Rockband Viva Occitània ein Journalist erstochen wird. Waren ihm seine Recherchen vor Ort zum Verhängnis geworden? Pierre Durands Ermittlungen führen ihn zu aufgebrachten Dorfbewohnern, zu den Hütern einer aussterbenden Sprache – und zu der Sängerin Aurelie Azéma, die sich für die Unabhängigkeit Okzitaniens einsetzt. Während Pierre in die Mythen der alten Provence eintaucht, ahnt er nicht, dass seine Schritte längst beobachtet werden. Und dass der Tod des Journalisten erst der Anfang war.

Mein Fazit:
Ich mag die Krimis um Pierre Durand. Dies ist der 4. Band und ich hab die vorhergehenden auch schon gelesen. Solche Krimireihen sind ja ein bisschen wie alte Freunde, man trifft sich, tauscht sich auf und taucht ein um zu sehen, wie sich das Leben so entwickelt hat. 

Auch bei Pierre Durand ist Charlotte noch immer seine Herzdame und natürlich kommen die Bar und der viel zu ehrgeizige Bürgermeister auch zum Zug. Der ganze Mordfall spielt zwischen der Dorfbevölkerung und den Ambitionen des Bürgermeisters. Wieviele Touristen braucht eine Dorfgemeinschaft zum überleben und wieviele kann sie verkraften, damit sie den persönlichen Charm nicht verliert. Daneben geht es um alte Sprachen und Bräuche und die Unabhängigkeit Okzitaniens, die ja gerade jetzt mit Katalonien SEHR aktuell ist. 

Mir hat der Krimi gut gefallen und erst zum Schluss wurde klar, wer der Mörder ist, das warum kam dann noch ein paar Seiten später. Die Dorfbewohner um Durand haben ihren Charm wieder mal aufleben lassen und wäre am liebsten etwas in die Bar gesessen und hätte in der Sonne einen Pastis getrunken. Ihr merkt es, das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. 



wie immer, hier der Amazon Link 
Provenzalisches Feuer: Ein Fall für Pierre Durand (Die Pierre Durand Bände, Band 4)

Nickname 01.11.2017, 07.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung "Ein Gefühl wie warmer Sommerregen"

Ich muss Euch warnen - es werden ein paar Schnulzen noch folgen..... Sorry, aber genau das hat mein Lesehirn und mein Gemüt im Moment gebraucht. 





Der Roman von Ella Simon ist im Goldmann Verlag erschienen und umfasst 384 Seiten. 

Klappentext
Alis Rivers hat endlich so etwas wie Glück gefunden. Ihr Job bei der südwalisischen Küstenwache in Tenby erfüllt sie, und der gut aussehende, zuverlässige Matthew gibt ihrem Leben Beständigkeit. Doch als sie auf die ungeliebte Pferdefarm ihrer Familie zurückkehrt, um ihre kranke Mutter zu unterstützen, muss sie sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen. Das Letzte, was sie da braucht, ist ein unverschämter, attraktiver Tierarzt, der sie völlig durcheinanderbringt. Doch Evan wurde einst von Alis mit dem Rettungsboot aus dem Meer gefischt – er verdankt ihr sein Leben. Und nun ist es an der Zeit, ihres zu retten ...

Mein Fazit: 
Allis lebt ein sehr aufregendes und riskantes Leben bei der Seerettung und hat nebenbei eine langweilige, aber beständige Beziehung mit einem AirForce Piloten. Als ihr aufgeht, dass er nebenbei noch eine Romanze hat (!!) trennt sie sich von ihm und will neu starten. Ein vermeintlicher Magenvirus bringt sie zurück auf die Farm der Mutter, welche ihr ein Greuel ist, weil sie sich für sovieles die Schuld gibt und soviele negative Erinnerungen damit verbindet. 

Doch Mutter und Tochter können sich anders begegnen und vorallem die Mutter macht grosse Schritte auf die Tochter zu und ermöglicht so ein viel positiveres Leben........ Gespickt ist das ganze mit einer sehr komplizierten Liebesgeschichte. Aber auch hier ein schönes Buch, dass ein guter Begleiter an kühleren Abenden ist und einfach etwas Glück ins LeseLeben bringt. 

Ich kann es Euch empfehlen! 



Und natürlich der AmazonLink 
Ein Gefühl wie warmer Sommerregen: Roman

Nickname 27.10.2017, 06.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung "Meeresblau & Mandelblüte"


Der Roman von Elke Becker umfasst 278 Seiten und ist am 1. Juli 2017 erschienen. 

Klappentext

Leonie ist erfolgreich in ihrem Job: Sie saniert marode Firmen. Ein Privatleben hat sie nicht, denn Gefühle stehen ihrer Karriere nur im Weg. Völlig überraschend erbt sie von ihrer Tante eine Agrotourismus-Finca auf Mallorca. Das Problem: Dort wohnen vier rüstige Senioren. Sie managen das kleine Hotel zusammen mit dem attraktiven Niklas und haben lebenslanges Wohnrecht. Das passt Leonie so gar nicht, denn sie will aus der Finca ein Nobelhotel machen und es gewinnbringend verkaufen. Sie muss die Senioren loswerden - doch die Alten sind nicht so alt und wehrlos, wie Leonie denkt. Zu allem Überfluss lässt Niklas das Herz der taffen Karrierefrau höher schlagen, als ihr lieb ist ...

Mit diesem wunderschönen Sommerroman entführt die erfolgreiche Selfpublisherin Elke Becker uns auf die Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca.

Mein Fazit: 
In einem Satz "der Roman für die Sommerferien im Süden". 

Leonie ist nicht gerade sehr sympathisch auf den ersten Seiten, aber sie wächst einem ans Herz je länger sie in Mallorca bleibt. Leonie sucht eigentlich keine Gefühle und schon gar keinen Mann und doch ist da nicht nur Niklas sondern auch noch der Spanischlehrer, der sehr gut ausschaut und ungebunden ist. 
Zusammen mit "ihren" 2 Männern und den Rentern erlebt Leonie viel auf der Insel und im Laufe des Buches wird das Geheimnis gelüftet, warum Leonie unbedingt die Finca persönlich leiten muss. Auch sonst kommen immer mehr vergessene (verdrängte) Erinnerungen ans Tageslicht. 

Ein schöner Roman, der einem Eintauchen lässt und einen guten Fluss hat. Die 4 Senioren und die 2 Männer machen das Buch kurzweilig und zur perfekten Sommerlektüre am Meer oder Pool. Wer daheim bleibt, kann es auch auf dem Liegestuhl lesen. 



Hier der Amazon Link: Meeresblau & Mandelblüte


Nickname 09.08.2017, 07.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung


Heute hab ich ein ganz besonderes Buch für Euch. Der Roman "Sommerkind" von Monika Held. Erschienen im Eichborn Verlag und hat 224 Seiten. 

Klappentext
Ein einsamer Junge auf einer Bank, seine Hand ruht auf einem Kleiderbündel - auf dem Grund eines Schwimmbads liegt ein Mädchen mit offenen Augen: Woher kommen plötzlich diese Erinnerungen? Die vierzigjährige Wissenschaftlerin Ragna fürchtet, verrückt zu werden. Denn die Bilder, die plötzlich in ihrem Kopf auftauchen, kann sie keiner Erinnerung zuordnen. Das Gedächtnis ist keine Bibliothek, man kann dort nicht stöbern wie nach einem verlegten Buch. Ganz langsam setzt sie Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und macht sich auf die Suche nach dem - heute erwachsenen - Jungen auf der Bank und seiner Schwester, die nach dem Schwimmunfall zum Sommerkind wurde.


Mein Fazit:
Das Buch ist mit dem Thema "Wachkoma" ganz bestimmt keine leichte Kost. Ich hab mich auf den ersten Seiten schwer getan in die Geschichte reinzukommen. Wer aber dabei bleibt, der kriegt eine wunderschöne Lektüre präsentiert. 

Das Buch erzählt von Malu, dem Sommerkind (Sommerkinder haben im Sommer einen Schwimmunfall und fallen ins Wachkoma; Winterkinder brechen im Winter im See ein), ihrem Bruder Kolja, der sich schuldig fühlt, Ragna, das Mädchen, dass Malu "gerettet" hat. 
Das Thema ist beklemmend und das ist kein Buch, dass man einfach so schnell liest. Die Geschichte klingt nach und berührt einem. Es wird die Frage nach dem Warum aufgeworfen und nach der Schuld. Es ist spannend zu lesen, wie die Familie von Malu mit diesem Unglück umgeht. Leider ist für mich der Bruder in der ganzen Geschichte, die eigentlich tragische Figur. Warum verrate ich Euch nicht. Ein hochsensibles und hochintelligentes Kind, das seine eigene Antworten auf die grossen Fragen sucht. 

Ganz und gar keine leichte Kost für den Sommerurlaub, aber dennoch ein Buch, dass ich Euch sehr ans Herz legen kann. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben (wenn man erst den Rythmus annimmt) und zieht einem in den Bann! 

Dafür gibt es sehr gute 



Wie immer hier der Amazonlink Sommerkind


Nickname 20.07.2017, 07.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung "Die Kraft des Bösen"

Natürlich hab ich in meinen Ferien auch gelesen. Weil Sonnenliege und Baden ohne Buch, das wären ja gar keine richtigen Ferien. 


Es wurde mal wieder ein Krimi. Die Kraft des Bösen spielt in Napoli und ist der erste Roman einer möglichen späteren Serie. Das Buch umfasst 412 Seiten und ist im Penguin Verlag erschienen. 

Klappentext: 
Franco De Santis ist Polizist von Beruf, Neapolitaner aus Überzeugung und Ex-Ehemann wider Willen. Jeden Sonntag fährt er in das Nobelviertel der Stadt, um seinen Schwiegereltern eine glückliche Ehe vorzuspielen. Doch an diesem schwülen Sommertag wird er in den Arbeiterstadtteil Bagnoli gerufen: Der Gemeindepfarrer hat sich erhängt. Franco kennt ihn seit der Kindheit und weiß, wenn er an eines glaubte, dann an das Leben. Gegen den Willen seines Vorgesetzten beginnt Franco zu ermitteln. Doch in einer Stadt, in der der Schein trügt und der Tod Alltag ist, ist die Suche nach der Wahrheit gefährlich ...

Mein Fazit: 
Franco De Santis ist ein sympathischer Kommissar, der auch im korrupten Süden versucht, Recht und Gerechtigkeit zusammen zu halten. Seine Frau will sich scheiden lassen und die Tochter pubertiert gerade vom Feinsten! Der Chef glaubt nicht an einen Mord und die Reichen und Mächtigen legen ihm Steine in den Weg. Manchmal möcht man ihn knuddeln. Der Krimi spielt natürlich in Kirchenkreisen (das Opfer ist ja Pfarrer) und wiederspiegelt die Diskrepanz zwischen arm und reich. 

Der Krimi hat mir in seiner gesellschaftskritischen Art und Weise gefallen, aber manchmal war es mir doch fast zu düster. Irgendwie ist der Kommissar von Liebeskummer nach seiner Ex verzerrt und auch sonst kommen viele tragische Personen vor. Aber er konnte mich doch auch fesseln und ich fand das Lesen als angenehm und deshalb gibt es (nur) einen Punkt Abzug für den düsteren Krimi. Ich würde sagen, alle die die Schwedenkrimis lieben, die werden mit diesem traurigen Kommissar glücklich. 

Wie erwähnt, von mir gibt es




Und wie immer hier der Link: 

Die Kraft des Bösen: Kriminalroman (Franco De Santis, der Ermittler mit Kultpotenzial, Band 1)

Nickname 29.06.2017, 07.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung


Heute stelle ich Euch den neuesten Roman von Petra Hülsmann vor. Das Leben fällt, wohin es will ist im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und umfasst 511 Seiten und ein Rezept für Apfelkekse!
Es handelt sich um den 4. Roman von Petra Hülsmann und das 2. welches ich lese. Erscheinungsdatum: 26.05.2017 (also ganz frisch)!

Klappentext:
Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest du besser nicht den Kopf hängen lassen
Party, Spass und Freiheit - das ist für Marie das Allerwichtigste, und sie liebt ihr sorgenfreies Dasein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Schwester Christine schwer erkrankt und sie darum bittet, sich während der Behandlung um ihre Kinder zu kümmern. Und nicht nur das - Marie soll auch noch Christines Posten in der familieneigenen Werft für Segelboote übernehmen. Darauf hat Marie ja mal so überhaupt keinen Bock, und auf ihren neuen "Chef", den oberspiessigen Daniel, erst recht nicht. Während sie von einem Chaos ins nächste stolpert, wird ihr jedoch klar, dass es Dinge im Leben gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und dass manches einen ausgerechnet dann erwischt, wenn man es am wenigsten erwartet - zum Beispiel die Liebe ...

Mein Fazit:
Ganz ehrlich, die Marie ging mir die ersten Seiten unendlich auf den Keks. Sie ist das Bild des Partygirls, die macht was sie will und irgendwie immer weiss, dass sie ja den reichen Papa im Rücken hat. Sie scheint nichts so richtig ernst zu nehmen und auch nichts durchzuziehen.
Sie übernimmt also die Haushaltspflichten bei der krebskranken Schwester und ihren zwei Kindern und versucht nebenbei noch im Geschäft des Vaters mitzuarbeiten. Sie wächst während der Wochen ganz klar an ihren Aufgaben, die keineswegs einfach sind. Die Schwester wie auch die Kinder können und wollen sich nicht mit der Situation abfinden. Sie lernt sich durchzusetzen, aber auch sich abzugrenzen als es dann ganz eskaliert. Wer schon einen anderen Roman von Petra Hülsmann gelesen hat - der wird einige alte Bekannte wiedertreffen.

Das Buch hat mich zu Schluss ganz in seinen Bann gezogen und ich hab es regelrecht verschlungen!

Von mir gibt es gute



Wie immer hier noch der Amazonlink:   Das Leben fällt, wohin es will: Roman


Nickname 02.06.2017, 07.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oster-Leseempfehlung


Für die kommenden Ostertage ist bei uns sehr apriliges Wetter angesagt und da kann man einen guten Roman gebrauchen zwischen allen Osternfeierlickeiten. 
Olivensommer ist der Erstlingsroman von Isabelle Broom und erschien im Diana Verlag, 448 Seiten. 

Klappentext
Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden?

Meine Meinung: 
Holly hat eine schwierige Kindheit hinter sich mit einer Mutter, die in ihrer eigenen Welt gefangen ist. Sie hält die Menschen auf Distanz und unterhält eine Beziehung zu einem jungen Mann, der sie wohl liebt..... aber sie findet ihn nett. Sie will und kann sich nicht öffnen und erfindet eine neue Holly und eine neue Lebensgeschichte. So wie sie denkt, dass die Menschen sie gerne haben möchten. 

Der Brief aus Zakynthos und damit auch die Reise auf eben diese Insel bringt ihr Leben durch einander. Sie erfährt von einer Tante, die sie nicht kannte und von einer tragischen Lebensgeschichte. Heute ist sie die einzige überlebende dieser Geschichte und somit auch das Resultat aus all diesen Ereignissen und Vorkommnissen. 

Das Buch hat mir sehr gefallen und man kann förmlich die Wärme der griechischen Insel spüren und wenn man dann noch einen griechischen Salat isst, dann ist man schon fast in den Ferien! Holly ist eine liebenswerte Frau, die eine unglückliche und egozentrische Mutter hatte. Ein Mensch, der nicht teilen konnte und wollte. Sie muss sich auf dieser Reise mit sich und ihrer Mutter auseinandersetzen. Das Buch ist trotz der etwas schwermütigen Geschichte kein trauriges. Es schwingt über allem eine Fröhlichkeit und eine Zufriedenheit mit. 

Ihr merkt es, es hat mir sehr gut gefallen und ich vergebe dafür 



Hier kommt der Amazonlink: Olivensommer: Roman

Ich wünsche viel Spass beim Lesen und ganz tolle Ostern! 


Nickname 13.04.2017, 07.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leseempfehlung "Mord in Schönbrunn"


Das ist der 6. Teil in der Sarah Pauli Reihe von Beate Maxian. Das Buch umfasst 416 Seiten, dh. es ist schon ein etwas längerer Lesegenuss. 

Klappentext:
In Schönbrunn bietet sich der Wiener Polizei ein grausiges Bild: Mitten im Park des Schlosses liegt – auf Rosen gebettet und in ein Brautkleid gehüllt – die Leiche einer Frau. Die Ermordete ist keine andere als die vor fünf Jahren verschwundene Exverlobte des prominenten Wiener Hoteliers Felix Beermann, der in wenigen Tagen seine neue Liebe heiraten will. Die Journalistin Sarah Pauli, die für eine Sonderausgabe gerade über Hochzeitsbräuche recherchiert, macht der Fall misstrauisch. Und als sie kurz darauf eine geheimnisvolle Botschaft mit Bezug zu dem Fund in Schönbrunn erhält, beginnt sie zu ermitteln. Dabei stößt sie auf weitere mysteriöse Spuren, die sie in gefährliche Nähe zum Täter bringen ...

Mein Eindruck: 
Der Krimi hat mich in ganz kurzer Zeit gepackt und ich konnte fast nicht mehr aufhören. Die ganze Geschichte ist so abstrus, dass man wirklich nicht damit rechnet, was wirklich passiert ist. 
Die Hauptfigur der Sarah Pauli ist sehr sympathisch und clever dazu. Sie ist Journalistin und beschäftigt sich eigentlich eher mit Symbolen, Mythen, Bräuchen etc. kann jedoch mit ihrem Wissen immer wieder zur Aufdeckung von Morden beitragen. 

Nur schon der Gedanke, dass jemand, verschwindet und erst nach 5 Jahren wieder auftaucht, dann aber frisch "verstorben" ist...... ist gruselig. Ich denke, hier wird der Kampusch-Fall auch nochmals aufgearbeitet, der Oesterreich ja lange Zeit im Griff hatte und auch beschäftigt hat. 

Der Krimi ist sehr spannend geschrieben und die ganze Märchenidee vom "Täter" ist SEHR abstrus und irgendwie auch verwirrend. Wer gerne Krimi in einer realen Stadt mag, der wird hier bestimmt gut bedient. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und kriegt deshalb 



Ich werde mir die anderen Krimis sicher auch noch kaufen......

Die Leseprobe findet ihr *hier



Nickname 29.03.2017, 07.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bücherrezension: Tausend Meilen über das Meer


1000 Meilen über das Meer 
von Annabel Wahba / cbj Verlag / 257 Seiten

Klappentext: 
Karim ist die Flucht aus seiner umkämpften Heimatstadt Homs gelungen. Mit seiner Familie schafft er es zunächst nach Ägypten und versucht von dort, mit seinem Onkel übers Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Dabei verliert er den Onkel im Gedränge, verfehlt das Schlepperboot und landet im Gefängnis. Beim nächsten Fluchtversuch mit dem Boot kommt er im Sturm fast um. Es grenzt an ein Wunder, dass er Monate später in Konstanz zur Schule gehen darf. Obwohl Karim seine Eltern vermisst und es ihm schwerfällt, Freunde zu finden, beginnt er Fuß zu fassen. Doch da bezichtigt ihn eine Mitschülerin einer üblen Mobbingaktion.

Mein Fazit: 
Karim ist knapp über 10 Jahre alt als der "arabische" Frühling in seiner Heimatstadt Homs beginnt. Erst nach einigen Wochen kommt das erste Mal der Gedanke auf, dass man Homs verlassen könnte und so gehen sie eine Stadt weiter in Syrien, wo es noch ruhig ist. Irgendwann findet die Familie keine Ruhe mehr und man beschliesst nach Aequipten zu gehen. Dort bleiben sie länger, bis Karim und sein Onkel die schwierige Flucht über das Meer versuchen sollen. 

Das Schicksal meint es insofern gut mit Karim, dass er es nach Deutschland schafft und endlich wieder zur Schule kann. Die Schule und das Lernen waren ihm immer sehr wichtig. In Konstanz ist er zwar "sicher", aber dennoch sehr unsicher, weil er sich nicht zurechtfindet in unserer Kultur und ihm die Bande der Familie so sehr fehlen. Viel zu lange ist er von den Eltern und der Schwester getrennt und kann mit unserer "Jugend" nicht umgehen. So wird er beschuldigt und von der Schule suspendiert.........! 

Ich kann Euch das Buch nur ans Herz legen. Es zeigt auf, was die Leute wirklich wollen. Ihre Heimat, Ihre Normalität und Ihre Liebsten zurück........ Das Buch hat mich sehr berührt und vorallem schaut man jetzt die Nachrichten mit ganz anderen Augen. Denn der Krieg wütet noch immer und es werden noch viele Karims ein ähnliches Schicksal erleben. Hoffen wir, dass einige es überleben. 

Keine einfache Lektüre zur Weihnachtszeit, aber um sich zu besinnen, was wichtig ist im Leben - sicher ein gutes Buch! 





Nickname 16.12.2016, 07.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

2017
<<< Dezember >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    010203
04050607080910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
Follow Me on Pinterest
Instagram

Ein paar Links:



tierfreitag



ravelry-beta-logo-2-holly.gif

Statistik
Einträge ges.: 2245
ø pro Tag: 0,5
Online seit dem: 04.08.2005
in Tagen: 4515